Renate Blume

als Darsteller

1973

Die sieben Affären der Donna Juanita

1988

Rapunzel oder der Zauber der Tränen

1982

Benno macht Geschichten

1982

Der Prinz hinter den sieben Meeren

1980

Archiv des Todes

1974

Ulzana

1967

Die gefrorenen Blitze

1964

Der geteilte Himmel

1974

Kit und Co

1981-83

Martin Luther - 5 Teile

1977-80

Karl Marx, die jungen Jahre - DDR-UdSSR

1977

Die zertanzten Schuhe

Renate Blume - früher und heute

Geboren

03.05.1944 in Bad Wildungen

Leben

Eigentlich soll die attraktive, ehrgeizige Schauspielerin, die schon früh nach Unabhängigkeit strebt, Ärztin werden, schlägt aber dann die künstlerische Laufbahn ein und besucht die Staatliche Schauspielschule in Berlin-Schöneweide. Bereits während des Studiums übernimmt sie ihre erste Hauptrolle, steht in einem vieldiskutierten Gegenwartsstreifen als Partnerin von Eberhard Esche vor der Filmkamera: 'Der geteilte Himmel' (1964) nach dem Roman von Christa Wolf wird ein internationaler Erfolg und zählt noch heute zu den bekanntesten Produktionen der DEFA, nicht zuletzt wegen der lebensnahen und ehrlichen Darstellung der jungen Renate Blume. Von 1965 bis 1970 widmet sie sich als Mitglied des Dresdner Staatstheaters fast ausschließlich der Bühnenarbeit, überzeugt dabei mit der Verkörperung unterschiedlichster Charaktere in klassischen wie modernen Stücken. Seit 1970 gehört Renate Blume zum Schauspielerensemble des DDR-Fernsehens, wo sie in den nächsten zwanzig Jahren zahlreiche interessante Aufgaben erhält und sich zu einer der meistbeschäftigten und beliebtesten Schauspielerinnen entwickelt. Das Publikum kennt sie aus TV-Produktionen verschiedener Genres: So gestaltet sie z.B. die Titelrolle der schönen Anita in 'Die sieben Affären der Dona Juanita' (1973), verleiht der mutigen Funkerin Renate Wiesner in Rudi Kurz' spannender Abenteuerserie 'Archiv des Todes' (1980) Profil oder ist die sympathische Kindergärtnerin Josi in der Familienserie 'Barfuß ins Bett' (1988). Auch hat sie desöfteren Gastauftritte in der Krimireihe 'Polizeiruf 110'. 1981 wird sie für ihr eindrucksvolles Porträt der Jenny Marx im deutsch-sowjetischen Mehrteiler 'Karl Marx - Die jungen Jahre' mit dem Leninpreis ausgezeichnet. Den Frauentyp, den sie selbst gern darstellt, beschreibt die anspruchsvolle und vielseitige Künstlerin Anfang der 70er Jahre im Interview: 'Die selbständig denkenden und handelnden Frauen, von denen es viele in unserem Leben gibt, sind für mich ergiebiger, weil sie es ermöglichen, Extreme auszuloten, Widersprüche aufzudecken und dadurch zur Überwindung von alltäglichen Schwierigkeiten beizutragen, ohne konstruierte Heiterkeit 'aufsetzen' zu müssen.' Als nach 1990 keine Angebote mehr kommen, betätigt sie sich zunächst als Schauspiellehrerin. Ab 1992 folgen Bühnen-Engagements in Berlin, München, Düsseldorf, Oybin u.a. Außerdem geht sie auf Tournee, spielt in Kinofilmen, dreht wieder fürs Fernsehen, häufig als Gast in diversen Serien. Am Berliner Kriminal Theater agiert sie 2004 unter der Regie von Kaspar Eichel, und in der ZDF-Vorabendserie 'Fünf Sterne' ist sie 2005 als eine der Hauptpersonen auf dem Bildschirm zu erleben. Verheiratet ist Renate Blume 1969-1974 mit dem Regisseur Frank Beyer. Nach Ende der Dreharbeiten zum Indianerfilm 'Ulzana' (1974) lebt sie für zwei Jahre in enger Verbindung mit ihrem Kollegen Gojko Mitic. Schließlich feiert sie 1981 Hochzeit mit den amerikanischen Sänger und Schauspieler Dean Reed, dessen Ehefrau sie bis zu seinem Tod im Jahre 1986 ist. Zeitweise tritt sie unter dem Namen Renate Blume-Reed auf. Ihr Sohn Alexander Reed aus erster Ehe studiert auf Anraten der Eltern Produktion an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam und absolviert eine Schauspielausbildung am 'Schauspielstudio Maria Körber', macht dann die Schauspielerei zu seinem Hauptberuf. Bei den Störtebeker Festspielen 2001 stehen Mutter und Sohn gemeinsam auf der Bühne in Ralswiek (Rügen).
(Team Zutz - Quellen: Filmschauspieler A-Z; Renate Seydel, Schauspieler; Online-Artikel und Sonderheft "Unsere Lieblinge" der SuperIllu; Programmheft der Störtebeker Festspiele 2001)

News

Termin 21.Januar fällt aus!

Die für den 21. Januar geplante Veranstaltung im Rahmen des Projektes Filmstadt-Quedlinburg muss leider ausfallen. Auf Grund der Terminverschiebung durch das Palais, konnten wir kurzfristig keinen Schauspieler für diesen Tag gewinnen. Die Aufführung von zwei Folgen aus der Reihe "Der Staatsanwalt hat das Wort" am 10. März bleibt wie geplant. Zu Gast werden die Schauspieler Arianne Borbach, Thomas Stecher und Michael Pan sein.

Terminänderungen 2012

Die Termine für die nächsten Aufführungen im Januar und März haben sich geändert. So findet die erste Vorstellung im Jahr 2012 schon am 21. Januar (vorher 28. Januar) und die im März bereits am 10. März (vorher 31. März). Sobald die Filme und die Schauspieler fest stehen, werden Sie es hier erfahren. Vorgesehen sind zwei Filme aus der Reihe'Der Staatsanwalt hat das Wort' und 'Das Licht der Liebe'!

Klaus-Peter Thiele gestorben

Wie ich heute, Do. 13.10.11, erfahren habe, ist der Schauspieler Klaus-Peter Thiele gestorben. Im Dezember wäre er 71 Jahre alt geworden. Klaus-Peter war der erste Schauspieler der unser Projekt "Filmstadt-Quedlinburg" unterstützt hat und sofort seine Zusage gegeben hatte, zur Aufführung seines Films "Die Abenteuer des Werner Holt" 1965 nach Quedlinburg zu kommen. Seit seinem Besuch hatten wir regelmäßig telefonisch Kontakt und er war lebhaft am Fortgang unserer Arbeit interessiert. Eigentlich wollten wir uns noch in diesem Jahr in Berlin treffen. Ich bin sehr traurig über seinen Tod und bin sehr dankbar Ihn getroffen und einen in ihm einen Freund gefunden zu haben.

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