Christel Bodenstein

Christel Bodenstein - früher und heute

Geboren

13.10.1938 in München

Leben

Im Alter von 10 Jahren zieht sie 1949 mit ihrer Mutter von München nach Leipzig. Ihr größter Wunsch: sie möchte Tänzerin werden. Sie nimmt Ballettunterricht und wird als Tänzerin mit der Verpflichtung, auch als Schauspielerin tätig zu sein, am Landestheater Halle engagiert. Mit der ersten Rolle in dem Kurt Maetzig-Film 'Schlösser und Katen' klappt es nicht, die Rolle der Anneghret bekommt Karla Runkehl. Sie studiert Schauspiel an der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) Potsdam Babelsberg, und ist schon 1956 gleich in zwei Filmen zusehen, 'Der Hauptmann von Köln' von Slatan Dudow an der Seite von Rolf Ludwig und in 'Das tapfere Schneiderlein' mit Kurt Schmittchen in der Titelrolle. Die süße, trotzige Prinzessin in 'Das singende, klingende Bäumchen' 1957 verschafft ihr eine so große Popularität, die auch bis heute ungebrochen ist. In dem Film 'Silvesterpunsch' 1960 kann sie als Tänzerin auf dem Eis zeigen was sie in der Ballettschule gelernt hat. Im gleichen Jahr wird sie vom Jugendmagazin 'Neues Leben' als beliebteste DDR-Schauspielerin ausgezeichnet. Ihre Natürlichkeit und ihr Charme verschaffen ihr zahlreiche Filmrollen an der Seite namenhafter männlicher Darsteller, wie Horst Drinda, Ekkehard Schall, Stefan Lisewski, Eberhard Esche, Otto Mellies, Arno Wyzniewski, Gerry Wolf, Fred Düren und Dean Reed. Mit Manfred Krug spielt sie in vier Filmen zusammen. Unter der Regie ihres damaligen Ehemannes Konrad Wolf spielt sie die Titelrolle in der Literaturverfilmung 'Der kleine Prinz' von Antoine de Saint-Exupery. Als in den 1970er Jahren gute Rollenangebote von der DEFA und dem Fernsehen ausbleiben, wendet sich Christel Bodenstein wieder mehr ihrer Bühnenkarriere zu. Sie tritt in musikalisch-literarischen Programmen auf und spielt ab 1976 an der kleinen Bühne 'Das Ei' im Friedrichstadtpalast Berlin. Nach der Wende arbeitet sie als Regieassistentin und ab 1994 führt sie dort auch Regie. So u.a. bei der Claire Waldorff-Revue und bei der Revue 'Sommernachtsträume, 1995. Ihr Sohn Mirko aus der Ehe mit Konrad Wolf arbeitet als Zeichner und Grafiker. Der Mann an ihrer Seite ist Hasso von Lenski, der ebenfalls jahrelang am Friedrichstadtpalast tätig war.

News

Termin 21.Januar fällt aus!

Die für den 21. Januar geplante Veranstaltung im Rahmen des Projektes Filmstadt-Quedlinburg muss leider ausfallen. Auf Grund der Terminverschiebung durch das Palais, konnten wir kurzfristig keinen Schauspieler für diesen Tag gewinnen. Die Aufführung von zwei Folgen aus der Reihe "Der Staatsanwalt hat das Wort" am 10. März bleibt wie geplant. Zu Gast werden die Schauspieler Arianne Borbach, Thomas Stecher und Michael Pan sein.

Terminänderungen 2012

Die Termine für die nächsten Aufführungen im Januar und März haben sich geändert. So findet die erste Vorstellung im Jahr 2012 schon am 21. Januar (vorher 28. Januar) und die im März bereits am 10. März (vorher 31. März). Sobald die Filme und die Schauspieler fest stehen, werden Sie es hier erfahren. Vorgesehen sind zwei Filme aus der Reihe'Der Staatsanwalt hat das Wort' und 'Das Licht der Liebe'!

Klaus-Peter Thiele gestorben

Wie ich heute, Do. 13.10.11, erfahren habe, ist der Schauspieler Klaus-Peter Thiele gestorben. Im Dezember wäre er 71 Jahre alt geworden. Klaus-Peter war der erste Schauspieler der unser Projekt "Filmstadt-Quedlinburg" unterstützt hat und sofort seine Zusage gegeben hatte, zur Aufführung seines Films "Die Abenteuer des Werner Holt" 1965 nach Quedlinburg zu kommen. Seit seinem Besuch hatten wir regelmäßig telefonisch Kontakt und er war lebhaft am Fortgang unserer Arbeit interessiert. Eigentlich wollten wir uns noch in diesem Jahr in Berlin treffen. Ich bin sehr traurig über seinen Tod und bin sehr dankbar Ihn getroffen und einen in ihm einen Freund gefunden zu haben.

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