Peter Aust

als Darsteller

1979

Ende vom Lied - 2. Teile

1973

Unterm Birnbaum

1974/75

Am Ende der Welt

1976/77

Die unverbesserliche Barbara

1974

Hans Röckle und der Teufel

1977

Jörg Ratgeb, Maler

1974/75

Ikarus

1971

Anflug Alpha 1

1970

Dr. med. Sommer II

1971/72

Es ist eine alte Geschichte

1972/73

Zement

Peter Aust - früher

Geboren

17.03.1939 in Beuthen Oberschlesien

Gestorben

26.01.1996 in Bad Wildungen

Leben

Peter Aust lernte zunächst Maurer und wollte Sänger werden. Von 1960 bis 1964 studierte er an der staatlichen Schauspielschule in Berlin, woran sich Engagements in Zittau und Görlitz anschlossen. Danach wechselte er nach Berlin, spielte dort zunächst am Deutschen Theater und Ende der 1970er Jahre am Berliner Ensemble, wo er seine Vielseitigkeit ein ums andere Mal unter Beweis stellte. Neben der Schauspielerei war er häufig auch als Chansonsänger zu hören. Ende der 1960er Jahre trat Aust in Produktionen der DEFA und des DFF auf. Er spielte meist Hauptrollen in Gegenwartsfilmen und Literaturverfilmungen. Von seiner Rolle als Teufel Flammfuß im Märchenfilm Hans Röckle und der Teufel (1974) meinte Aust später, dass sie ihm am meisten Spaß bereitet hatte. Nachdem die Dieter-Noll-Verfilmung Kippenberg beendet wurde, verließ Aust die DDR in Richtung Westen. Dort angelangt spielte er zunächst in West-Berlin am Schillertheater, ließ sich dann aber in Hamburg als freier Schauspieler nieder. Daneben arbeitete Aust umfangreich als Synchronsprecher und lieh seine markante Stimme international bekannten Schauspielern wie Rutger Hauer, Michel Piccoli (Die Jungfrauen von Rom), Peter Cushing (Teuflisches Alibi), John Lithgow (Footloose) und Jean Poiret (Hühnchen in Essig). Oft synchronisierte er auch Serienrollen wie den Staatssekretär 'Sir Humphrey Appleby' (Nigel Hawthorne) in Yes, Minister, den skrupellosen 'Grafen Baltar' (John Colicos) in Kampfstern Galactica und den 'Lt. Castillo' (Edward James Olmos) in der Krimiserie Miami Vice. Für die Video-Erstveröffentlichung von Star Trek: The Next Generation sprach er zudem den Part des Capt. Picard (Patrick Stewart).

News

Termin 21.Januar fällt aus!

Die für den 21. Januar geplante Veranstaltung im Rahmen des Projektes Filmstadt-Quedlinburg muss leider ausfallen. Auf Grund der Terminverschiebung durch das Palais, konnten wir kurzfristig keinen Schauspieler für diesen Tag gewinnen. Die Aufführung von zwei Folgen aus der Reihe "Der Staatsanwalt hat das Wort" am 10. März bleibt wie geplant. Zu Gast werden die Schauspieler Arianne Borbach, Thomas Stecher und Michael Pan sein.

Terminänderungen 2012

Die Termine für die nächsten Aufführungen im Januar und März haben sich geändert. So findet die erste Vorstellung im Jahr 2012 schon am 21. Januar (vorher 28. Januar) und die im März bereits am 10. März (vorher 31. März). Sobald die Filme und die Schauspieler fest stehen, werden Sie es hier erfahren. Vorgesehen sind zwei Filme aus der Reihe'Der Staatsanwalt hat das Wort' und 'Das Licht der Liebe'!

Klaus-Peter Thiele gestorben

Wie ich heute, Do. 13.10.11, erfahren habe, ist der Schauspieler Klaus-Peter Thiele gestorben. Im Dezember wäre er 71 Jahre alt geworden. Klaus-Peter war der erste Schauspieler der unser Projekt "Filmstadt-Quedlinburg" unterstützt hat und sofort seine Zusage gegeben hatte, zur Aufführung seines Films "Die Abenteuer des Werner Holt" 1965 nach Quedlinburg zu kommen. Seit seinem Besuch hatten wir regelmäßig telefonisch Kontakt und er war lebhaft am Fortgang unserer Arbeit interessiert. Eigentlich wollten wir uns noch in diesem Jahr in Berlin treffen. Ich bin sehr traurig über seinen Tod und bin sehr dankbar Ihn getroffen und einen in ihm einen Freund gefunden zu haben.

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