Die Abenteuer des Werner Holt - 1964/65

Infos

Regie:

Hans-Joachim Kunert

Kamera:

Claus Küchenmeister

Drehbuch:

Hans-Joachim Kunert, Rolf Sore

Genre:

Literaturverfilmung

Länge:

164 Minuten

VHS - DVD:

DVD bei Icestorm erschienen

Dramaturgie:

Anne Pfeuffer

Szenarium:

Gerhard Wohlgemuth

Erstaufführung:

05.02.1965 - Kino DDR

Wiederaufführung:

14.06.2008 in Quedlinburg

Produktion:

DEFA - Gruppe 'Roter Kreis'

Musik:

Gerhard Wohlgemuth

Schnitt:

Christa Hellwig

Darsteller

Klaus-Peter Thiele

Werner Holt

Manfred Karge

Gilbert Wolzow

Arno Wyzniewski

Sepp Gomulka

Angelica Domröse

Uta Barnim

Wolf Kaiser

Generalmajor Wolzow

Helga Göring

Frau Gomulka

Norbert Christian

Studienrat Knaack

Hans-Joachim Hanisch

Wachtmeister Gottesknecht

A. P. Hoffmann (Adolf-Peter Hoffmann)

Hauptmann Kutschera

Kaspar Eichel

Fritz Zemtzki

Horst Jonischkan

Günter Ziesche

Günter Naumann

Stabsgefreiter Kindchen

Jochen Thomas

Oberfeldwebel Burgkert

Maria Alexander

Gertie Ziesche

Günter Junghans

Christian Vetter

Peter Reusse

Peter Wiese

Wolfgang Langhoff

Professor Holt

Erika Pelikowski

Frau Wolzow

Ingeborg Ottmann

Frau Wiese

Kurt Kachlicki

Leutnant Wehnert

Helmut Schreiber

Gefreiter Horbeck

Karl Zugowski

HJ-Führer Meißner

Rolf Römer

Unteroffizier Revetcki

Rudolf Ulrich

Unteroffizier Winkler

Monika Woytowicz

Gundel Thieß

Dieter Franke

SS-Mann

Volkmar Kleinert

Ober-Vormann Schulze

Dietlinde Greiff

Marie Krüger

Johannes Maus

Knoth

Klaus Gehrke

.

Inhalt

Werner Holt und Gilbert Wolzow sind Freunde seit der Schulzeit. Halbe Kinder noch, liegen sie im Frühjahr 1945 in einer Stellung im Osten Deutschlands, die sie gegen die anrückende Rote Armee verteidigen sollen. Wolzow hat das Kommando der kleinen Truppe an sich gerissen und befiehlt dem Funker Holt, Verbindung mit dem Regiment herzustellen. Während des Funkens erinnert sich Holt an die entscheidenden Stationen seines Lebens: den Beginn seiner Freundschaft mit Wolzow, die gemeinsame Meldung zum Militär, die Begegnung mit dem Tod beim ersten Einsatz als Flakhelfer, das erotische Erlebnis mit einer SS-Offiziersfrau, das ihn anekelte. Für die humanistische Gesinnung seines Vaters fehlte ihm damals das Verständnis. Langsam jedoch wandelt sich seine Haltung. Beim Einsatz gegen slowakische Partisanen hat er der jungen Milena zur Flucht verholfen. Dann konnte er auch den Schulfreund Gomulka verstehen, der zum Feind übergelaufen war. Die russischen Panzer rollen an, können aber noch einmal zurückgeschlagen werden. Als Wolzow einen 16-jährigen erschießt, der aus Angst fliehen will, begehrt Holt auf und entwaffnet ihn. Er bringt ein Maschinengewehr in Stellung und mäht ein SS-Durchhaltekommando nieder. Dann verlässt er die Stellung und macht sich auf den Weg zu Gundel, die auf ihn wartet und mit der er sein neues Leben beginnen will.

News

Termin 21.Januar fällt aus!

Die für den 21. Januar geplante Veranstaltung im Rahmen des Projektes Filmstadt-Quedlinburg muss leider ausfallen. Auf Grund der Terminverschiebung durch das Palais, konnten wir kurzfristig keinen Schauspieler für diesen Tag gewinnen. Die Aufführung von zwei Folgen aus der Reihe "Der Staatsanwalt hat das Wort" am 10. März bleibt wie geplant. Zu Gast werden die Schauspieler Arianne Borbach, Thomas Stecher und Michael Pan sein.

Terminänderungen 2012

Die Termine für die nächsten Aufführungen im Januar und März haben sich geändert. So findet die erste Vorstellung im Jahr 2012 schon am 21. Januar (vorher 28. Januar) und die im März bereits am 10. März (vorher 31. März). Sobald die Filme und die Schauspieler fest stehen, werden Sie es hier erfahren. Vorgesehen sind zwei Filme aus der Reihe'Der Staatsanwalt hat das Wort' und 'Das Licht der Liebe'!

Klaus-Peter Thiele gestorben

Wie ich heute, Do. 13.10.11, erfahren habe, ist der Schauspieler Klaus-Peter Thiele gestorben. Im Dezember wäre er 71 Jahre alt geworden. Klaus-Peter war der erste Schauspieler der unser Projekt "Filmstadt-Quedlinburg" unterstützt hat und sofort seine Zusage gegeben hatte, zur Aufführung seines Films "Die Abenteuer des Werner Holt" 1965 nach Quedlinburg zu kommen. Seit seinem Besuch hatten wir regelmäßig telefonisch Kontakt und er war lebhaft am Fortgang unserer Arbeit interessiert. Eigentlich wollten wir uns noch in diesem Jahr in Berlin treffen. Ich bin sehr traurig über seinen Tod und bin sehr dankbar Ihn getroffen und einen in ihm einen Freund gefunden zu haben.

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