Karl Marx, die jungen Jahre - DDR-UdSSR - 1977-80

Infos

Regie:

Lew Kulidshanow, Manfred Krause

Genre:

Historische Persönlichkeit

Länge:

515 Min. Gesamtlänge

Dramaturgie:

Evelyn Heyden, Walentina Pogoshewa

Szenarium:

Anatoli Grebnew, Boris Dobrodejew, Lew Kulidshanow; Hans Pfeiffer

Erstaufführung:

Jan. 1981 - Febr. 1981

Produktion:

Hans Mahlich

Musik:

Bernd Wefelmeyer

Schnitt:

M.Rodinowa, N.Gerinowa; T Kalintschikowa

Darsteller

Heinz-Martin Benecke

Bruno Bauer

Georgi Taratorkin

Ewerbeck

Wenzeslaw Kissjow

Karl Marx

Hans-Joachim Hegewald

Friedrich Wilhelm IV.

Jürgen Holtz

Dolleschal

Alexander Safranow

Friedrich Engels

Eduard Marzewitsch

Heinrich Heine

Jousas Budratis

Arnold Ruge

Joachim Siebenschuh

Ferdinand von Westphahlen

Herbert Sievers

Dietrich

Hanns-Jörn Weber

Saint Paul

Wilhelm Koch-Hooge

Esser

Renate Blume

Jenny Marx

Erik S. Klein

Camphausen

Hanjo Hasse

Vogler

Erika Pelikowski

Henriette Marx

Helmut Schreiber

Oberpräsident

Kaspar Eichel

Moll

Manfred Zetschke

Heinrich Marx

Detlef Heinze

Gutenberg

Inhalt


Der alte Marx erinnert sich an seine Jugend, an seine Studentenzeit in Bonn. In den ersten Ferien eilt der 18-jährige zu Jenny von Westphalen, mit der er sich ohne Wissen ihrer Eltern verlobt. Karls Vater beschließt, dass sein Sohn im entfernten Berlin weiterstudieren soll. Dort stürzt sich Karl in das Studium der Philosophie. Doch ihn quält die Sehnsucht nach Jenny.
2. Teil: (64 Min. / 22.01.1981 DDR-F-1) 1836 nimmt Karl Marx sein Studium an der berliner Universität auf, wo sich der 19-jährige den kritischen Hegelianern anschließt. Karls Vater findet für den Entschluß des Sohnes kein Verständnis, da er sie für keine reale Existenzgrundlage hält. Als Karl 1841 seine Dissertation abgeschlossen hat, zerschlägt sich seine Hoffnung auf einen Lehrstuhl an der Bonner Universität.
3. Teil: ( 62 Min. - 25.01.1981 DDR-F-1) 1842 wird Karl Marx Redakteur der 'Rheinischen Zeitung', die unter seiner Leitung einen revolutionär, demokratischen Charakter annimmt, ihn aber in Konflikt mit der preußischen Zensur bringen. Die Hochzeit mit Jenny muß wegen des Todes von Jennys Vater verschoben werden. Die wachsende Resonanz der 'Rheinischen Zeitung' bringt den preußischen König in Rage. Mit diplomatischem Geschick gelingt es Marx, ein sofortiges Verbot des Blattes zu verhindern.
4. Teil: (55 Min. / 27.01.1981 DDR-F-1) Der Aufschwung der 'Rheinischen Zeitung' und ihr wachsender Einfluß alarmierten die Reaktion, bis die preußische Regierung für den 31.03.1843 das Verbot der Zeitung beschloss. Marx sah keine Möglichkeit, in Deutschland zu bleiben, Jenny verstand ihren Karl sofort, die beiden heirateten im Sommer 1843 und übersiedelten nach Paris, wo Karl sogleich mit der Arbeit an den deutsch-französischen Jahrbüchern begann.
5. Teil: (56 Min. / 29.01.1981 DDR-F-1) Nach dem Erscheinen des ersten Heftes der Deutsch-Französischen Jahrbücher wurden mehrere Hundert Exemplare an dern deutschen Grenzen beschlagnahmt. Die Preußische Zensur hatte dieses Unternehmen zum Scheitern gebracht. Wieder hat Marx große finanzielle Sorgen. Doch dieser Sommer 1844 hält auch zwei erfreuliche Ereignisse für Marx bereit. Die Geburt seiner ersten Tochter und den beginn seiner Freundschaft mit Friedrich Engels, den Beginn der gemeinsamen Arbeit.
6. Teil: 60 Min. / 01.02.1981 DDR-F-1) Nach seiner Ausweisung aus Paris lebt und arbeitet Marx in Brüssel, von wo aus er zusammen mit Engels eine Reise nach England unternimmt, um dort Probleme der Politischen Ökonomie zu studieren. In London treffen die beiden mit Wilhelm Weitling und Freunden vom 'Bund der Gerechten' zusammen. Nach Brüssel zurückgekehrt konzentrieren sich Marx und Engels auf die Gründung eines Korrenspondenzkomitees, das die Vereinigung aller Gleichgesinnten in Europa ermöglichen soll. Wieder droht Marx die Auslieferung an die Preußische Regierung.
7. Teil: (58 Min. / 03.02.1981 DDR-F-1) Marx und Engels legen gemeinsam ihre historisch materialistische Grundauffassung in dem Buch 'Die Deutsche Ideologie' dar. Auf einem konspirativen Kongress in London gewinnen sie die Delegierten aus ganz Europa für die Gründung des 'Bundes der Kommunisten', der ersten kommunistischen Partei der Welt. Am Vorabend der 48er Revolution erschein das 'Manifest der kommunistischen Partei'

News

Termin 21.Januar fällt aus!

Die für den 21. Januar geplante Veranstaltung im Rahmen des Projektes Filmstadt-Quedlinburg muss leider ausfallen. Auf Grund der Terminverschiebung durch das Palais, konnten wir kurzfristig keinen Schauspieler für diesen Tag gewinnen. Die Aufführung von zwei Folgen aus der Reihe "Der Staatsanwalt hat das Wort" am 10. März bleibt wie geplant. Zu Gast werden die Schauspieler Arianne Borbach, Thomas Stecher und Michael Pan sein.

Terminänderungen 2012

Die Termine für die nächsten Aufführungen im Januar und März haben sich geändert. So findet die erste Vorstellung im Jahr 2012 schon am 21. Januar (vorher 28. Januar) und die im März bereits am 10. März (vorher 31. März). Sobald die Filme und die Schauspieler fest stehen, werden Sie es hier erfahren. Vorgesehen sind zwei Filme aus der Reihe'Der Staatsanwalt hat das Wort' und 'Das Licht der Liebe'!

Klaus-Peter Thiele gestorben

Wie ich heute, Do. 13.10.11, erfahren habe, ist der Schauspieler Klaus-Peter Thiele gestorben. Im Dezember wäre er 71 Jahre alt geworden. Klaus-Peter war der erste Schauspieler der unser Projekt "Filmstadt-Quedlinburg" unterstützt hat und sofort seine Zusage gegeben hatte, zur Aufführung seines Films "Die Abenteuer des Werner Holt" 1965 nach Quedlinburg zu kommen. Seit seinem Besuch hatten wir regelmäßig telefonisch Kontakt und er war lebhaft am Fortgang unserer Arbeit interessiert. Eigentlich wollten wir uns noch in diesem Jahr in Berlin treffen. Ich bin sehr traurig über seinen Tod und bin sehr dankbar Ihn getroffen und einen in ihm einen Freund gefunden zu haben.

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