Hände hoch oder ich schieße - 1966/2009

Infos

Regie:

Hans-Joachim Kasprzik

Kamera:

Lothar Gerber

Drehbuch:

Hans-Joachim Kasprzik, Rudi Strahl

Genre:

Kriminalkomödie

Länge:

78 Minuten

VHS - DVD:

DVD bei Icestorm

Dramaturgie:

Anne Pfeuffer

Erstaufführung:

28.06.2009

Wiederaufführung:

29.08.2009 in Quedlinburg

Produktion:

DEFA Studio und DEFA Stiftung

Musik:

Günter Hauk

Schnitt:

Ursula Rudzki

Darsteller

Herbert Köfer

Heuschnupf das Aas

Evelyn Cron

Luzie

Rolf Herricht

Holms

Gerd E. Schäfer

Psychater

Hans-Joachim Preil

Antiquar Elster Paule

Eberhard Chors

Fleischermeister

Gerd Ehlers

Brechstange

A. P. Hoffmann (Adolf-Peter Hoffmann)

Schimmy

Walter Lendrich

sanfter Waldi

Fred Delmare

Bruno Carstens

Kripochef

Gerry Wolf

Sprecher, Kommentare

Edwin Marian

Gauner

Peter Kalisch

langer Dünner

Agnes Kraus

Frau Schulze

Axel Triebel

Hinker

Zdenek Stepanek

Pinkas

Otto Stark

Hans Klering

Buchhalter der LPG

Werner Lierck

.

Inhalt

So lange er denken kann, hat sich Leutnant Holms gewünscht Kriminalist zu werden. Er ist es geworden und zwar in Wolkenheim, einer kleinen Stadt in der DDR. Wie man ihm in der Zeit seiner Ausbildung bestätigte, hat er das Zeug, ein guter Kriminalist zu sein. Leider fehlte ihm bis jetzt die Chance, das auch in der praktischen Arbeit zu beweisen. Denn die DDR steht, wenn man der Statistik glauben mag, am Ende der Weltkriminalistik. Und Wolkenheim liegt, davon ist Holms überzeugt, auch innerhalb der DDR an letzter Stelle; selbst ein Kaninchendiebstahl entpuppt sich als bloßer Fluchtversuch des Vierbeiners ins Kohlfeld. Wo soll da also ein großer Fall her kommen? Und eigentlich darf Holms auch gar nicht auf den großen Fall hoffen, denn er hat ja alles für eine gute Prophylaxe zu tun: Seine Hauptaufgabe ist es, Vergehen oder Verbrechen zu verhindern, bevor sie überhaupt geschehen können. So träumt er sich, manchmal mit offenen Augen, manchmal im Schlaf, weit weg: zum Beispiel in die Londoner Unterwelt, wo er im Auftrag des Scotland Yard den Einbruch in die Bank von England aufklärt... Holms leidet sehr unter seiner von außen aufgezwungenen Untätigkeit. Aus Verzweiflung widmet er sich eifrig dem Studium einschlägiger Fachliteratur und verbringt viel Zeit damit, alte Akten und Beschreibungen interessanter Kriminalfälle zu studieren. Dabei hilft ihm sein Freund Pinkas, ein längst ehrlicher gewordener Alt-Ganove, der heute als untadeliger Portier des HO-Hotels arbeitet. Pinkas muss mit ansehen, wie der arbeitslose Holms sogar zum Psychiater läuft, um endlich seine Depressionen loszuwerden. Da beschließt er, ihm zu helfen und ihm endlich den Fall seines Lebens zu verschaffen. Er lädt Gaunerfreunde aus alten Tagen ein, die mit ihm gemeinsam das Denkmal des Fürsten Nepomuk vom städtischen Marktplatz klauen und bis nach Leipzig entführen. Während die Gaunerbande verzweifelt versucht, das feudale Monument wieder loszuwerden, jagt Holms ihr hinterher, prügelt sich mit den vermeintlichen Entführern in einer Künstlergemeinschaft, wird festgenommen und wieder auf freien Fuß gesetzt. Schließlich findet Nepomuk nach Wolkenheim zurück; der Bürgermeister lässt die Anzeige gegen die Alt-Ganoven fallen, weil Wolkenheim sonst die Wettbewerbs-Wanderfahne um die schönste Stadt verloren hätte; und Holms ist endlich von seinen Depressionen befreit. Nun kann er sich um die schon lange angebetete Lucie kümmern, die nur darauf wartet, von ihm angesprochen zu werden...

News

Termin 21.Januar fällt aus!

Die für den 21. Januar geplante Veranstaltung im Rahmen des Projektes Filmstadt-Quedlinburg muss leider ausfallen. Auf Grund der Terminverschiebung durch das Palais, konnten wir kurzfristig keinen Schauspieler für diesen Tag gewinnen. Die Aufführung von zwei Folgen aus der Reihe "Der Staatsanwalt hat das Wort" am 10. März bleibt wie geplant. Zu Gast werden die Schauspieler Arianne Borbach, Thomas Stecher und Michael Pan sein.

Terminänderungen 2012

Die Termine für die nächsten Aufführungen im Januar und März haben sich geändert. So findet die erste Vorstellung im Jahr 2012 schon am 21. Januar (vorher 28. Januar) und die im März bereits am 10. März (vorher 31. März). Sobald die Filme und die Schauspieler fest stehen, werden Sie es hier erfahren. Vorgesehen sind zwei Filme aus der Reihe'Der Staatsanwalt hat das Wort' und 'Das Licht der Liebe'!

Klaus-Peter Thiele gestorben

Wie ich heute, Do. 13.10.11, erfahren habe, ist der Schauspieler Klaus-Peter Thiele gestorben. Im Dezember wäre er 71 Jahre alt geworden. Klaus-Peter war der erste Schauspieler der unser Projekt "Filmstadt-Quedlinburg" unterstützt hat und sofort seine Zusage gegeben hatte, zur Aufführung seines Films "Die Abenteuer des Werner Holt" 1965 nach Quedlinburg zu kommen. Seit seinem Besuch hatten wir regelmäßig telefonisch Kontakt und er war lebhaft am Fortgang unserer Arbeit interessiert. Eigentlich wollten wir uns noch in diesem Jahr in Berlin treffen. Ich bin sehr traurig über seinen Tod und bin sehr dankbar Ihn getroffen und einen in ihm einen Freund gefunden zu haben.

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