Gevatter Tod - 1980

Infos

Regie:

Wolfgang Hübner

Kamera:

Hans-Jürgen Sasse

Drehbuch:

Wera Küchenmeister, Claus Küchenmeister

Genre:

Kinderfilm, Literaturverfilmung

Länge:

76 Minuten

Dramaturgie:

Beate Hanspach

Erstaufführung:

28.12.1980 DDR Fernsehen 1. Programm

Produktion:

Deutscher Fernsehfunk

Musik:

Karl-Ernst Sasse

Schnitt:

Karin Kusche

Darsteller

A. P. Hoffmann (Adolf-Peter Hoffmann)

Veit Schütz

Angela Brunner

Eva

Jörg Panknin

Pole

Hans-Peter Reinecke

Cläusle

Gisela Morgen

Nachbarin Jutta

Christian Steyer

Volant

Ursula Staack

Moritatensängerin

Siegfried Kilian

Emmerich

Bert Paul

Stanislaus

Janina Hartwich

Barbara

Jan Spitzer

Jörg

Klaus Piontek

Teufel

Michael Gerber

Fenske

Hannes Fischer

Bürgermeister

Erika Pelikowski

Muhme Ursel

Dieter Franke

Gevatter Tod

Stefan Lisewski

Richter

Inhalt

'Vor dem Tod sind alle gleich' denkt sich ein Vater im 16. Jahrhundert und fragt den Tod, ob er nicht der 'Gevatter' (Patenonkel) für sein 13. Kind sein will. Denn der Tod ist in dieser Geschichte kein gerippter Sensemann, sondern ein gemütlicher Bauer, der auf einem Ochsen daherkommt. Und der antwortet 'Ja, warum nicht' und als der Junge älter ist, sagt er zu seinem Patenkind: 'Keine Angst, mein Jung', so wie es den Wind gibt, gibt es mich.' Dann schickt der Tod sein Patenkind zum Medizinstudium nach Perugia und Salamanca. In diesen Städten waren damals die wichtigsten Universitäten der ganzen Welt. Als der junge Mann ausgelernt hat und wieder zurückgekommen ist, wird er bald ein berühmter Stadtmedicus. Doch er wird eitel und seine Erfolge steigen ihm so sehr zu Kopf, dass er noch nicht einmal vor seinem Onkel, dem Tod, Respekt hat. Das kann natürlich nicht gut gehen, oder?
Quelle: Kinderfilm online

Die Dreharbeiten zu diesem Film fanden nach Aussage des Regisseurs zwar nicht in Quedlinburg, sondern in Görlitz statt, aber eine andere Geschichte hat dazu geführt, dass dieser Film trotzdem in unser Programm aufgenommen wurde.
Bei der Recherche stellete sich heraus, dass die beiden tierischen Darsteller, nämlich zwei Ochsen, aus Quedlinburg stammten. In den 80er Jahren gab es einem Mann Namens Ochsen-Willi. Der lebte auf einem Gehöft in der Nähe des Lehhofes, etwas außerhalb von Quedlinburg mit vielen Tieren. Er kam aus Kroatien oder Serbien. Und er spielte nicht nur mit seinem Ochsenkarren in ein paar Filmen mit, wie z.B. in Schneeweißchen und Rosenrot, er stellte seine beiden Ochsen eben auch für den Film Gevatter Tod dem Drehteam zur Verfügung. Und zwei Ochsen deshalb, weil einer neben der Kamera stehen musste, damit der andere, auf dem Dieter Franke als Tod ritt, sich überhaupt bewegte. Diesen beiden Ochsen und ihrem Besitzer Ochsen-Willi zu Ehren, hat der Film seinen Platz in unserem Projekt gefunden.

Bilder

News

Termin 21.Januar fällt aus!

Die für den 21. Januar geplante Veranstaltung im Rahmen des Projektes Filmstadt-Quedlinburg muss leider ausfallen. Auf Grund der Terminverschiebung durch das Palais, konnten wir kurzfristig keinen Schauspieler für diesen Tag gewinnen. Die Aufführung von zwei Folgen aus der Reihe "Der Staatsanwalt hat das Wort" am 10. März bleibt wie geplant. Zu Gast werden die Schauspieler Arianne Borbach, Thomas Stecher und Michael Pan sein.

Terminänderungen 2012

Die Termine für die nächsten Aufführungen im Januar und März haben sich geändert. So findet die erste Vorstellung im Jahr 2012 schon am 21. Januar (vorher 28. Januar) und die im März bereits am 10. März (vorher 31. März). Sobald die Filme und die Schauspieler fest stehen, werden Sie es hier erfahren. Vorgesehen sind zwei Filme aus der Reihe'Der Staatsanwalt hat das Wort' und 'Das Licht der Liebe'!

Klaus-Peter Thiele gestorben

Wie ich heute, Do. 13.10.11, erfahren habe, ist der Schauspieler Klaus-Peter Thiele gestorben. Im Dezember wäre er 71 Jahre alt geworden. Klaus-Peter war der erste Schauspieler der unser Projekt "Filmstadt-Quedlinburg" unterstützt hat und sofort seine Zusage gegeben hatte, zur Aufführung seines Films "Die Abenteuer des Werner Holt" 1965 nach Quedlinburg zu kommen. Seit seinem Besuch hatten wir regelmäßig telefonisch Kontakt und er war lebhaft am Fortgang unserer Arbeit interessiert. Eigentlich wollten wir uns noch in diesem Jahr in Berlin treffen. Ich bin sehr traurig über seinen Tod und bin sehr dankbar Ihn getroffen und einen in ihm einen Freund gefunden zu haben.

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